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Indie-Pop zwischen Nähe und Leichtigkeit: WIM teilt mit „Reim Auf Dich“ ein platonisches Liebeslied

    Mit „Reim Auf Dich“ veröffentlichte WIM am 8. Mai 2026 die erste Single aus ihrem kommenden Album via Windig – und zeigt direkt eine neue, leichtere Seite ihres Sounds. Die erste Single ist dabei ein bewusstes Spiel mit Erwartungen: ein Song, der wie ein Liebeslied klingt, aber einer Freundschaft gewidmet ist. Zärtlich, poetisch und gutgelaunt besingt WIM die Schönheit des Anhimmelns.

    Mit euphorischem Indie-Pop, getragen von warmen Synths, klaren Beats und einer Melodie, die sofort im Ohr bleibt, zählt die erste Album-Single zu den poppigsten Momenten des Albums. Der Track verbindet so emotionale Direktheit mit einer neuen Leichtigkeit und macht deutlich, wohin die Reise geht: nach vorn, nach außen, ins Offene. Damit ist „Reim Auf Dich“ nicht nur ein Auftakt, sondern auch ein Versprechen: dieses Album wird berühren und bewegen.

    Die Single zeigt, wie selbstverständlich WIM Gegensätze vereint: Intimität und Größe, Nachdenklichkeit und Leichtigkeit, persönliche Geschichten und universelle Gefühle. „Reim Auf Dich“ wirkt dadurch wie ein offenes Fenster – ein Moment, der einlädt, sich fallen zu lassen und in genau dieser Mischung aus emotionaler Offenheit und Indie-Pop-Appeal wiederzufinden: „Mein Herz und die Welt sind im Argen, ich weiß nicht wie soll ich es sagen / Ich lass in jeder Zeile ne Lücke für dich, schreibe dich ins Schweigen und in ein Gedicht, erfinde dir ein Wort und verrat es nicht / Alles was ich such‘ ist ein Reim auf dich.“

    Bereits mit den Singles „An manchen Tagen“ und „Löwenherz“ sowie ihrem Debüt-Album Boxer (2022) hat WIM gezeigt, wie sie mit poetischer Sprache Intensität und Nähe schafft, die Verbundenheit spürbar macht. An diese Qualität knüpft sie mit ihrem zweiten Werk an und entwickelt sie konsequent weiter.

    Ein wesentlicher Teil dieser Entwicklung ist die erneute Zusammenarbeit mit Produzent Tobias Siebert, der bereits Boxer maßgeblich mitgeprägt hat. Gemeinsam öffnen sie den Sound in Richtung XL-Pop: Die Songs werden rhythmusgetriebener, luftiger und teilweise konsequent vom Beat getragen.