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Zwischen Tonband und Baumkronen: Jon and Roy veröffentlichen ihre neue EP „I Can Dream“

    Mit I Can Dream veröffentlicht die kanadische Band Jon and Roy am 20. Februar ihre erste auf Tonband aufgenommene EP via Blue Heron Music. Im Zentrum der sechs Songs stehen Liebe, die demütigende und inspirierende Kraft der Natur und die – trotz all der Dinge die manchmal ziemlich kaputt und chaotisch sein können – Wahrnehmung des Guten im Leben.

    Die erfahrenen Musiker und langjährigen Freunde haben mit ihrem Indie-Folk-Rock einen ganz eigenen Sound geschaffen – ein Genre für sich, das Bilder von unbeschwerten Sommertagen, endlosen Straßen und der Sehnsucht nach dem Unterwegssein heraufbeschwört. Mit über 250 Millionen Streams weltweit ist klar, dass unzählige Hörer:innen von Jon und Roy und den Geschichten, die sie erzählen, in den Bann gezogen werden.

    Dabei sind Jon and Roy weder Neulinge auf Tour, noch unbekannt vor großem Publikum. Gemeinsam mit Esme John am Bass und Dave St. Jean an der Posaune hat das talentierte Quartett seine mitreißende Live-Energie schon auf Bühnen in Kanada, in den USA sowie in ganz Europa gebracht.

    Für ihre neue EP wagen Jon and Roy einen Schritt ins Unbekannte. Zum allerersten Mal nehmen sie auf Tonband. Die Herausforderung: Aufnahmen auf Band sind bei Weitem nicht so verzeihend wie digitale Aufnahmen. Es erfordert Präsenz und Konzentration, ist aber auch befreiend. So war die Bandaufnahme für Jon and Roy eine echte Freude. Um eine gewisse Stimmung zu erzeugen, müssen die Takes gut gespielt werden. Dagegen können digitale Aufnahmen hemmend wirken, da man weiß, dass man theoretisch unendlich viel editieren und aufnehmen kann. Die Single „More Than I Can Dream“ (VÖ: 21.11.2025) wurde mit dem guten Freund David Parry aufgenommen. Der Track ist im Kern ein Liebeslied und durch die Bandaufnahme wurde die Lockerheit und das Gefühl des Songs wie bei einer Live-Performance eingefangen. In die EP reiht sich „Maywell“ als weiterer Track ein. Der Song ist von einer vergangenen Winterwanderung inspiriert, welche für Jon and Roy nun zum jährlichen Ritual geworden ist. Jon, Roy und drei weitere Freunde stiegen im dichten Schnee zu einer rustikalen Hütte in den Bergen hinter Victoria auf und verbrachten dort zwei Nächte. Viel Lachen, tiefe Gespräche, tiefe Gedanken und sehr inspirierende Momente. Die Hütte selbst wurde von einem Mann namens Maywell (mit Hilfe seiner Freunde) gebaut, und zu Ehren seines Geistes, benannten Jon and Roy den Song nach ihm. Jon erzählt: „My favourite lyric in the song is ‘keeper’s of the forest’s fall.’ I like it because all of us had this moment at the cabin of realizing the ancient wisdom of the trees around us.“ Für den Künstler wirkten die alten Bäume dort wie die Wächter des Waldes.

    Bekannt für ihre dynamischen und herzlichen Live-Shows verwandeln Jon and Roy voll besetzte Venues in freudige, schweißgetränkte Tanzpartys, in denen die Grenze zwischen Publikum und Band verschwimmt.

    Von Tourneen mit Legenden wie Toots and the Maytals, Xavier Rudd und The Cat Empire bis hin zu ausverkauften Abenden in ikonischen Spielstätten wie dem Commodore Ballroom in Vancouver haben sich Jon und Roy ihren Ruf als eine der mitreißendsten Live-Bands Kanadas verdient. Und auch wenn ihre Songs durch Platzierungen bei HBO, NBC und MTV sowie in großen Kampagnen für Lululemon, Volkswagen und Scotiabank ein weltweites Publikum erreicht haben, sind es doch die Bühnen – dort, wo Rhythmus auf Seele trifft und jede Show sich wie ein gemeinsames Fest anfühlt –, auf denen Jon und Roy wirklich glänzen.

    2024 markierte ihre bislang größte Europatournee mit ausverkauften Venues auf dem gesamten Kontinent und einem herausragenden Auftritt beim renommierten Zermatt Festival in der Schweiz. Der Schwung setzt sich im Frühjahr 2026 fort, wenn Jon und Roy mit neuer Musik, neuem Publikum und noch größeren Bühnen im Blick nach Europa zurückkehren.

    I Can Dream von Jon and Roy erschien am 20. Februar 2026 via Blue Heron Music.

    Foto: Sara Spectrum