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Nina June veröffentlicht mit Album „Seal Skin ~ Anthems of a Woman“ eine Hommage an die Facetten der Weiblichkeit

    Die niederländische Sängerin und Songwriterin Nina June veröffentlichte am 27. März 2026 ihr neues Album Seal Skin ~ Anthems of a Woman via Red Ribbon Music. Damit schafft sie ihren ganz eigenen Soundtrack, für all die verschiedenen und komplexen Facetten der Weiblichkeit.

    Seal Skin ~ Anthems of a Woman ist mit seinen zehn Songs ein Album über Vielschichtigkeit und das Frau-Sein in all seinen Dimensionen. Der Titel steht für Verwandlung, das Abstreifen und Wiedererlangen von Hüllen, während wir verschiedene Rollen und Lebensphasen durchlaufen. Das Albumfeiert weibliche Stärke, Verletzlichkeit und vielschichtige Identitäten: “I wrote it as a soundtrack to my own womanhood: a journey between worlds and identities, and ultimately, to myself”, erzählt Nina June dazu.

    Eröffnet wird das Album vom Titeltrack “Seal Skin (Prologue)”,der mit zartem Klavier von einer mythischen Figur erzählt, die im Meer lebt. Sie versucht, sich anzupassen und der Rolle gerecht zu werden, die von ihr an Land erwartet wird, doch wird so nur unglücklich. Auf der Suche nach Freiheit bricht sie schließlich mit diesen Erwartungen. Für diese besondere Geschichte hat Nina June auch das Meer in dem Dorf aufgenommen, in dem sie geborgen wurde.

    “The Lighthouse (Particles)” (VÖ: 03.10.2025) ist als Vorab-Single des Albums ein cineastischer Popsong, der gleichermaßen berührt und beeindruckt. Der Song ist eine Hommage an die “Leuchttürme” unseres Lebens – jene Menschen, die uns ein Gefühl von Zuhause schenken und uns den Weg weisen, wenn wir ihn verloren zu haben scheinen. Dafür hat Nina groß aufgefahren: Ein 12-köpfiges Streichorchester, aufgenommen in London unter der Leitung von Sally Herbert, die unter anderem bekannt für Arbeiten mit London Grammar, Mumford & Sons oder Florence + The Machine ist.

    Über die Entstehung erzähltdie Sängerin: “Recording the string sessions in London was one of the most beautiful experiences of my musical career. The orchestra played and breathed as one organism – with so much soul, dynamics, and detail. It touched me straight to my heart.”

    Auf den Track folgen die beiden Auskopplugen “Someone To Lose” (VÖ: 14.11.2025) und “What’s Love Without a Broken Heart” (VÖ: 09.01.2026). Letzterer ist für Nina June ein besonders persönliches Stück: ein intimes Porträt zweier Liebender, die in ihrem gemeinsamen Chaos Trost finden. Immer wieder begegnen sie sich in anonymen Hotelzimmern – Orten, die die Künstlerin seit jeher faszinieren. Räume, in denen man sich neu erfinden kann, deren Wände zahllose Geschichten gehört haben und doch diskret bleiben. Das Lied stellt die Frage: Ist Liebe intensiver, wenn sie nur von kurzer Dauer ist?

    An den Song reihen sich weitere wunderschön arrangierte Stücke wie “Beautiful Mess” (VÖ: 13.02.2026), “Boy”, “Limelight” (VÖ: 13.03.2026) sowie “From Our Haven (Love You Louder)” und “Oh My God (When You Know You Know)”. In “Limelight”, der letzten Vorab-Single des Albums, geht es um diesen Bruchteil einer Sekunde, in dem man mit jeder Faser seines Wesens spürt, dass sich das eigene Leben grundlegen verändern wird. Dass die Zukunft, die man sich einst vorgestellt hat, völlig anders aussehen wird und sich das Unbekannte wie eine endlose, dunkle Autobahn vor einem ausbreitet.

    “Blanket of Dust” eröffnet als vorletzter Song des Albums noch eine weitere Facette und handelt vom instinktiven Wunsch einer Mutter, ihr Kind in einer Welt zu beschützen, die scheinbar in Flammen steht. Die eindringliche Botschaft des Songs wird dabei – ähnlich wie eine Decke aus Staub – eingehüllt in die Schönheit des Streichorchesters und Nina Junes spektakuläre Stimme.

    Mit über 54 Millionen Streams weltweit, Tourneen durch Europa und Nordamerika sowie einer stetig wachsenden Fangemeinde hat Nina June längst internationale Strahlkraft entwickelt. Im Jahr 2022 spielte sie ihre erste eigene Headline-Tour in Deutschland und wird im Mai 2026 dorthin zurückkehren. Ihre Musik bewegt sich zwischen Intimität und Größe – mal zart und verletzlich, mal weit und hymnisch – und wird häufig mit Künstlerinnen wie Agnes Obel, Lana Del Rey oder Kate Bush verglichen. Kein Wunder also, dass ihre Songs auch internationale Filme, Serien und Werbespots erobert haben.

    Seal Skin ~ Anthems of a Woman von Nina June erschien am 27. März 2026 via Red Ribbon Music.

    Foto: Hessel Stuut